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Wie läuft ein Face Reading wirklich ab? Ein ehrlicher Einblick

Vielleicht hast du dich beim Lesen meiner Artikel irgendwann gefragt, wie sich das eigentlich wirklich anfühlt. Anfühlt, wenn ich in deinem Gesicht lese.

Was passiert da, wenn ich dir gegenübersitze? Was passiert in diesen 90 Minuten? Und vielleicht noch wichtiger, was passiert da nicht?


Persönliches Face Reading

Inhalte im Überblick



1. Wie ein Reading beginnt


Bevor wir uns treffen, habe ich bereits Zeit mit deinem Gesicht verbracht. Ich brauche dafür ein paar Bilder von dir, wie genau die aussehen sollen, erkläre ich dir direkt nach deiner Buchung. Dann tauche ich ein. Ich schaue, was sich in deinem Gesicht zeigt, welche Stärken sichtbar werden und wo sich vielleicht innere Gegensätze andeuten, Stellen, wo zwei Anteile in dir in unterschiedliche Richtungen ziehen.


Wenn wir uns dann treffen, per Zoom oder vor Ort, schaue ich zunächst einfach. Ohne sofort zu interpretieren, ohne sofort zu benennen. Ich lasse dein Gesicht als Ganzes auf mich wirken, bevor irgendetwas gesagt wird.


2. Warum es nicht um Antworten geht


Viele kommen mit der Erwartung, dass ich ihnen etwas sage. „So bist du." „Das ist deine Persönlichkeit." Und genau das passiert nicht.

Ich komme nicht mit Antworten, sondern mit Beobachtungen. Und erst im Gespräch wird daraus etwas, das Bedeutung bekommt, weil du selbst erkennst, ob es stimmt oder auch nicht.


3. Wie ich wahrnehme


Ich schaue nicht nur nach einzelnen Merkmalen in deinem Gesicht. Ich schaue nach dem, was sich wiederholt, nach Merkmalclustern und dem, was sich verdichtet.

Manchmal ist es etwas sehr Leises, eine feine Spannung im Ausdruck, die sich durch mehrere Bereiche des Gesichts zieht. Manchmal ist es sehr deutlich, tiefere Spuren oder Falten, die zeigen, welche Emotionen dieser Mensch in seinem Leben oft gefühlt hat.

Aber immer ist es etwas, das sich nicht aus einem einzigen Punkt ergibt. Ein einzelner Hinweis reicht nicht aus. Erst wenn mehrere Merkmale in dieselbe Richtung zeigen, beginne ich, überhaupt eine Hypothese zu formulieren.


4. Wie ich spreche


Der Moment, in dem ich beginne zu sprechen, ist entscheidend. Ich sage nicht „Du bist so." Ich sage „Ich habe den Eindruck, dass…" oder „Kann es sein, dass…" Das geschieht nicht aus einer Vorsicht heraus, das ist meine Haltung. Ich lasse Raum für Zustimmung, für Widerspruch, für Korrektur. Denn ich weiß, dass ich mich irren kann. Und ein Reading, in dem der andere nicht korrigieren darf, ist kein Dialog mehr.


5. Warum das Gespräch entscheidend ist


Ein Reading entsteht nicht durch mich allein, sondern im gemeinsamen Gespräch. Ich bringe Wahrnehmung, du bringst Resonanz. Manchmal entsteht sofort ein klares „Ja, das kenne ich." Manchmal reagierst du zögerlich oder mit einem klaren „Nein, das trifft nicht." Und genau darin liegt die Wahrheit, nicht in dem, was ich sage, sondern in dem, was bei dir ankommt.


Viele Menschen sagen mir danach, dass sie sich zum ersten Mal wirklich gesehen gefühlt haben. Nicht analysiert, nicht eingeordnet, sondern verstanden in Zusammenhängen, die sie selbst schon gespürt hatten, aber nie so klar greifen konnten.


6. Was sich im Verlauf verändert


In vielen Readings gibt es diesen einen Moment, den ich nicht herbeiführen kann, der aber immer wieder entsteht. Ich sage etwas, und dann ist es plötzlich still. Eine Stille, in der etwas ins eigene Bewusstsein gesickert ist.


Es ist schwer zu beschreiben, was in diesem Moment passiert. Am ehesten so: Es ist, als würde eine Saite in dir zu schwingen beginnen, die du schon lange in dir trägst. Du spürst sofort, ob sie zu dir gehört oder nicht. Und wenn sie schwingt, bringt das oft etwas in Ordnung, das vorher unruhig war. Anteile, die lange gegeneinander gearbeitet haben, werden plötzlich gesehen und hören auf zu drängen.


Ich kann das nicht erzwingen und ich versuche es auch nicht. Aber ich erlebe es immer wieder, und ich erlebe, wie stark es nachwirken kann.


7. Was ich bewusst nicht tue


Ich stelle keine Diagnosen, treffe keine endgültigen Aussagen und sage niemandem, wie er „wirklich ist". Ich lese nicht im Gegenteil und mache keine Aussagen über das, was ich nicht sehe.


Ich mache nur sichtbar, was bereits da ist. Was du damit machst, liegt ganz bei dir.


8. Was am Ende bleibt


Am Ende eines Readings geht es nicht darum, ob alles gestimmt hat, sondern darum, was Resonanz ausgelöst hat und was sich klarer angefühlt hat. Viele Menschen gehen mit einem Gefühl raus, das sie so nicht erwartet haben. Sie verstehen plötzlich, warum sie in bestimmten Situationen so reagieren, warum bestimmte Beziehungen ihnen guttun und andere sie eher müde machen, und wo ihre Energie eigentlich hin will.

Manchmal ist es der Moment, in dem der innere Kompass wieder anspringt. Ich gebe dabei kein Versprechen. Aber ich erlebe diesen Moment immer wieder.


9. Fazit


Ein Face Reading ist kein Vortrag meinerseits und auch kein starres System. Es ist eine Begegnung zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was du darin erkennst.


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Weiterführende Artikel


Wenn du verstehen möchtest, wie ich wahrnehme, arbeite und Hypothesen bilde, bekommst du hier einen tieferen Einblick in meine Methode.


Wenn dich interessiert, was sich innerlich verändert und warum viele danach von Klarheit sprechen, findest du hier die Antwort.


Wenn du spüren möchtest, worum es im Kern geht und warum dieser Moment für viele so besonders ist, führt dich dieser Artikel tiefer in die Erfahrung.


FAQ – Ablauf eines Face Readings


Wie lange dauert ein Face Reading?

Das Gespräch dauert in der Regel 90 bis 120 Minuten. Dazu kommt meine Vorbereitung, in der ich dein Gesicht intensiv lese und ein persönliches Arbeitsskript erstelle. Das Reading wird aufgezeichnet und du bekommst es im Anschluss zugeschickt.


Muss ich etwas vorbereiten?

Nein. Du kannst einfach kommen, so wie du bist. Ich sage dir im Vorfeld, wie die Fotos aussehen sollen, die ich für meine Vorbereitung brauche.


Was passiert, wenn etwas nicht passt?

Dann wird es verworfen. Ein Reading lebt davon, dass es im Dialog überprüft wird. Was nicht stimmt, lassen wir liegen.


Muss ich daran glauben, damit es funktioniert?

Nein. Skepsis ist kein Hindernis. Oft entsteht gerade daraus eine besonders klare Erfahrung, weil jemand, der prüft, auch wirklich merkt, wenn etwas trifft.

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